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Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe Tirol GmbH

Gewerbe  & Handwerk (T)

Klaus Mair
© .

Klaus Mair

Geschäftsführer

Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe Tirol GmbH

Unternehmen im Bereich Gewerbe & Handwerk in Tirol

Der erste Schritt in die Digitalisierung ist für KMU wichtig, weil ...

... sie standardisierte bzw. automatisierte Prozesse ermöglicht / unterstützt, diese mittels IT-Lösungen effizient mit ERP-Programmen verknüpft und Unternehmen dazu "zwingt" die gesamte Wertschöpfungskette zu durchdenken.

Kurzbeschreibung Ihres Digitalisierungsprojekts

Ziel war die Bewirtschaftung der C-Teile mittels Kanban-Prinzip, das einerseits die Versorgungssicherheit gewährleistet und andererseits den administrativen Aufwand minimiert. Als Grundlage zur Klassifizierung der C-Teile diente eine ABC-Analyse.

Der Ankauf eines vollautomatisierten Shuttles (Paternosterregal) und die Bewirtschaftung durch einen externen Dienstleister wurde als Projekt im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umgesetzt. Dabei wurde darauf geachtet, das Lagerkonzept optimal auf die Bedürfnisse der Geschützte Werkstätte (GW) Tirol zu konzipieren.

Dank zwei Bearbeitungsöffnungen kann der Shuttle im Erdgeschoss befüllt werden, gleichzeitig können im ersten Stock der Manufakturabteilung Komponenten für die Fertigung entnommen werden. Durch diese zwei Zugänge wurde die Effizienz enorm gesteigert, da lange Wege der Teilezustellung im Gebäude wegfallen.

Durch die Einbindung der Lagerplatzsoftware mittels Schnittstelle zu unserem ERP-System werden Prozesse automatisiert abgewickelt. So erkennt z. B. die Software die mit einem RFID-Code versehenen Materialboxen und bestellt die Ware automatisch nach.

Bei der Kommissionierung wird der auf dem Fertigungsauftrag angedruckte Barcode eingelesen – die Shuttlesoftware sorgt dafür, dass das benötigte Material automatisch ausgelagert wird. Da auf einem Regalbrett bis zu 40 verschiedene Materialboxen stehen, wird zur einfacheren Identifikation die benötigte Box mittels Lichtsignal angezeigt.

Der Kreis schließt sich bei der Inventur, da hier langwieriges Zählen oder Wiegen der Teile entfällt, weil der Lagerstand über die Schnittstelle ausgegeben wird. Die Bewirtschaftung erfolgt durch einen externen Dienstleister, der die leergewordenen Materialboxen wieder befüllt und an den dafür vorgesehenen Platz im Shuttle stellt.

Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts im ersten Quartal des Jahres 2017 können wir heute folgende Bilanz ziehen:

  • Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet.
  • Der Aufwand bei der Kommissionierung wurde um ca. 70 % reduziert.
  • Kurze Wege sorgen für schnellere Durchlaufzeiten.
  • Der administrative Aufwand bei der Beschaffung von C-Teilen ist minimal.
  • Kluge Softwarelösungen sorgen für Vorteile bei Bedienung und Inventur. 

Wie hat Ihr Unternehmen profitiert? Was hat sich geändert/verbessert?
Welche/n Tipp/s würden Sie anderen Unternehmen geben?

Die Mitarbeiter/-innen haben kurze Wege, müssen nicht im Lager nach Material suchen. Zusätzlich entfällt das Zählen der C-Teile komplett.


www.gwtirol.at